01.08.2021

Einsätze nach Starkregenereignis "Bernd" vom 14.07.2021

Bad Münstereifel/Brühl/Eschweiler/Wuppertal - Einsatzkräfte aus dem Ortsverband Warendorf der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) sind nach dem Starkregenereignis im Zusammenhang mit dem Tief Bernd vom 14.07.2021 vielfach im Einsatz gewesen.

Bereits unmittelbar nach dem Starkregen mit seinen Überschwemmungen war die Fachgruppe N (Notversorgung und Notinstandsetzung) des THW Warendorf zu Pumpeinsätzen in Wuppertal beim Polizeipräsidium sowie bei einem Altenheim eingesetzt. Am 21.07.2021 wurden Einsatzkräfte mit dem Lkw Ladebordwand der Fachgruppe Elektroversorgung nach Brühl entsandt um dort Feldbetten für einen Bereitstellungsraum abzuliefern, welche durch die Ortsverbände des THW-Regionalstellenbereichs Münster zur Verfügung gestellt wurden. Noch am gleichen Tag machten sich weitere Warendorfer Einsatzkräfte auf den Weg nach Brühl und unterstützten zehn Tage lang in der durch den Ortsverband Münster aufgebauten Führungsstelle des dortigen Bereitstellungsraums. Zeitweise waren bis zu drei Einsatzkräfte aus dem Ortsverband Warendorf gleichzeitig dort eingesetzt. Ebenfalls am gleichen Tag machte sich Lukas Meinersmann, Gruppenführer der Fachgruppe Elektroversorgung, zusammen mit Einsatzkräften der Fachgruppe Elektroversorgung des Ortsverbandes Oelde auf den Weg in das Schadensgebiet. Für sie ging es nach Eschweiler. Mittels des Aggregates des Ortsverbandes Oelde wurde dort die Kläranlage mit Strom versorgt, damit diese ihren Betrieb wieder aufnehmen konnte. Nach neun Tagen war die Stromversorgung wiederhergestellt und alle Einsatzkräfte kehrten mit dem Aggregat in ihre jeweiligen Standorte zurück. Am 29.07.2021 machte sich die Bergungsgruppe des Ortsverbandes mit zehn Einsatzkräften auf den Weg zu einem viertägigen Einsatz ins Einsatzgebiet in Bad Münstereifel. Dort hatten sie den Auftrag mit dem mitgeführten Einsatzgerüstsystem und dem Bauholz des Ortsverbandes einen Übergang über die Erft zu schaffen. Nach Fertigstellung der Brücke am Abend wurde die Bergungsgruppe in den Bereitstellungsraum nach Brühl verlegt und erhielt dort nach einer Ruhezeit weitere Einsatzaufträge. Hierzu gehörte neben der Unterstützung beim Bau eines weiteren Übergangs auch die Suche nach vermissten Personen. Am 01.08.2021 machten sich erneut zwei Einsatzkräfte der Fachgruppe Elektroversorgung mit dem Lkw Ladebordwand auf den Weg zum Bereitstellungsraum in Brühl. Dieses Mal um die Feldbetten der Ortsverbände aus dem Bereich der Regionalstelle Münster aufgrund der Auflösung des Bereitstellungsraums wieder abzuholen. Es befinden sich somit aktuell keine Einsatzkräfte des Ortsverbandes Warendorf mehr im Einsatz. Eine erneute Alarmierung ist aber nicht ausgeschlossen. „Viele unserer Einsatzkräfte mussten spontan und direkt für mehrere Tage in den Einsatz. Für die unkomplizierten Freistellungen möchte ich den Arbeitgebern Danke sagen. Ohne die Unterstützung der Arbeitgeber wäre die Bewältigung einer derartigen Einsatzlage nicht möglich.“, so Mario Raab, Ortsbeauftragter (Dienststellenleiter) des THW Ortsverbandes Warendorf.


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