13.04.2022

Atemschutzgeräteträgerausbildung im THW Warendorf

Im Ortsverband Warendorf der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) begann am vergangenen Wochenende die Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern.

Bedingt durch die Corona-Pandemie fanden in den letzten zwei Jahren im Ortsverband Warendorf, wie auch in fast allen anderen THW-Ortsverbänden, keine Ausbildungen für Atemschutzgeräteträger mehr statt. Die gesetzlichen und THW-internen Lockerungen in Kombination mit den inzwischen getroffenen Schutzmaßnahmen machten eine Neuaufnahme dieser wichtigen Ausbildungsmaßnahme nun wieder möglich. Am Samstag und Sonntag trafen sich daher elf Einsatzkräfte aus den THW-Ortsverbänden Greven, Ibbenbüren und Warendorf in der Liegenschaft des THW Ortsverbandes Warendorf um die erforderlichen theoretischen Kenntnisse zu erlangen und sich in praktischen Übungen mit der rund 16kg schweren Ausstattung vertraut zu machen. Zu den praktischen Übungen zählten aber auch diverse Belastungsübungen und ein Notfalltraining, alles natürlich unter Atemschutz. „Durch das Aussetzen der Ausbildung sind uns wichtige Einsatzoptionen verloren gegangen, welche nun dringend nachgeholt werden müssen.“, so Organisator Christian Göttker, gleichzeitig Gruppenführer der Bergungsgruppe im Ortsverband Warendorf, und fügt hinzu: „Es gibt viele Einsatzszenarien bei denen Atemgifte nicht ausgeschlossen werden können, unsere Hilfe aber dringend benötigt wird. Daher ist es für den Einsatzerfolg und zum Erhalt unserer Gesundheit unheimlich wichtig hier gut ausgebildete Einsatzkräfte zu haben. Ich bin daher auch sehr froh darüber, dass wir die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger wieder aufnehmen können.“ Durchgeführt wurde die Ausbildung von Daniel Schaffer vom THW Ortsverband Lengerich, welcher durch einen Ausbilder des Ortsverbandes Münster unterstützt wurde. Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger ist neben dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung auch eine ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung, welche alle drei Jahre zu wiederholen ist, um den besonderen Ansprüchen im Einsatzfall gewachsen zu sein und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Ausgebildet wird nach Standard der Feuerwehrdienstvorschriften. So ist gewährleistet, dass bei Unterstützungserfordernissen, die Einsatzkräfte beider Einsatzorganisatoren den gleichen Ausbildungs- und Wissensstand haben. Nachdem am vergangenen Wochenende die Basisinhalte der Ausbildung vermittelt wurden, fehlt den Teilnehmern für den erfolgreichen Abschluss der insgesamt 30 Stunden umfassenden Ausbildung nur noch eine Ausbildungseinheit in der Atemschutzstrecke, welche in den nächsten Tagen bei einer Feuerwehr stattfinden wird. Danach steht den Einsatzkräften ein Einsatz als Atemschutzgeräteträger nichts mehr im Wege.


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